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Der älteste Fund eines Messschiebers stammt vom griechischen Giglio-Wrack vor der italienischen Küste, der zur Außenmessung diente (heutige Bezeichnung und Verwendung als Messkluppe). Das Schiff sank im 6. Jh. v. Chr. Das Fundstück war aus Holz gefertigt. Messschieber blieben auch später bei den Griechen und Römern in Gebrauch.

Messschieber mit drei verschiedenen Anzeige-Methoden
Von unten nach oben:
Nonius-, Rundskala- und Ziffern- Anzeige

Heutige Messschieber haben zur Steigerung der Ablesegenauigkeit wenigstens einen Nonius. Varianten, bei denen der Messwert auf einer Rundskala angezeigt wird, werden ebenfalls verwendet. Inzwischen sind Messchieber häufig mit einer digitalen Ziffernanzeige ausgerüstet. Diese weisen zwar keine höhere Messgenauigkeit auf, lassen sich aber besser und schneller ablesen, und machen die Übertragung der Messwerte zu externen Auswerte-Einrichtungen möglich.

Messschieber bestehen heute bevorzugt aus nichttrostendem gehärtetem Stahl, um Korrosion und Abrieb zu mindern und die Maßhaltigkeit dauerhaft zu gewährleisten. Für geringere Anforderungen gibt es Messschieber aus Messing oder Kunststoff.

Messschieber für den Gebrauch im Maschinen- und Metallbau haben meist auf der Rückseite eine eingravierte Tabelle, auf der den ganzzahligen Gewinde-Durchmessern die Durchmesser der zugehörigen Kernbohrer für Vorbereitung zum Schneiden von Innengewinde gegenübergestellt sind.

Bei der Messung von Außen- und Innendurchmessern mit dem Messschieber wird im Gegensatz zur Messschraube das Abbesche Komparator-Prinzip nicht eingehalten. Der dadurch bedingte Fehler (Kippfehler erster Ordnung) führt zu einer im Aufbau des Messschiebers begründeten prinzipiell nicht vermeidbaren Messegenauigkeit. Weitere Fehlermöglichkeiten sind Führungsfehler, Anlagefehler an das zu messende Objekt und Verschleiß (Beschädigung, Verschmutzung). Wenn mit der Tiefenmessstange gemessen wird, wird das Abbesche Prinzip nicht verletzt, da Skala und Messstange in einer Flucht liegen.

  Der älteste Fund eines Messschiebers stammt vom griechischen Giglio-Wrack vor der italienischen Küste, der zur Außenmessung diente (heutige Bezeichnung und Verwendung als Messkluppe).... mehr erfahren »
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Der älteste Fund eines Messschiebers stammt vom griechischen Giglio-Wrack vor der italienischen Küste, der zur Außenmessung diente (heutige Bezeichnung und Verwendung als Messkluppe). Das Schiff sank im 6. Jh. v. Chr. Das Fundstück war aus Holz gefertigt. Messschieber blieben auch später bei den Griechen und Römern in Gebrauch.

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Heutige Messschieber haben zur Steigerung der Ablesegenauigkeit wenigstens einen Nonius. Varianten, bei denen der Messwert auf einer Rundskala angezeigt wird, werden ebenfalls verwendet. Inzwischen sind Messchieber häufig mit einer digitalen Ziffernanzeige ausgerüstet. Diese weisen zwar keine höhere Messgenauigkeit auf, lassen sich aber besser und schneller ablesen, und machen die Übertragung der Messwerte zu externen Auswerte-Einrichtungen möglich.

Messschieber bestehen heute bevorzugt aus nichttrostendem gehärtetem Stahl, um Korrosion und Abrieb zu mindern und die Maßhaltigkeit dauerhaft zu gewährleisten. Für geringere Anforderungen gibt es Messschieber aus Messing oder Kunststoff.

Messschieber für den Gebrauch im Maschinen- und Metallbau haben meist auf der Rückseite eine eingravierte Tabelle, auf der den ganzzahligen Gewinde-Durchmessern die Durchmesser der zugehörigen Kernbohrer für Vorbereitung zum Schneiden von Innengewinde gegenübergestellt sind.

Bei der Messung von Außen- und Innendurchmessern mit dem Messschieber wird im Gegensatz zur Messschraube das Abbesche Komparator-Prinzip nicht eingehalten. Der dadurch bedingte Fehler (Kippfehler erster Ordnung) führt zu einer im Aufbau des Messschiebers begründeten prinzipiell nicht vermeidbaren Messegenauigkeit. Weitere Fehlermöglichkeiten sind Führungsfehler, Anlagefehler an das zu messende Objekt und Verschleiß (Beschädigung, Verschmutzung). Wenn mit der Tiefenmessstange gemessen wird, wird das Abbesche Prinzip nicht verletzt, da Skala und Messstange in einer Flucht liegen.

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