Die Pyramide der Metrologie
Kalibrierung und Akkreditierung
Viele Kunden fragen uns: was genau versteht man eigentlich unter einer Kalibrierung?
Hier handelt es sich um die Feststellung und Dokumentation der Abweichung eines Kalibriergegenstandes gegenüber einer Maßverkörperung. Die Maßverkörperungen werden in diesem Fall als Normalien bezeichnet. Ein wesentlicher Punkt ist die Messunsicherheit der Einrichtungen, auf denen wir Ihren Kalibriergegenstand kalibrieren. Nur durch eine, von uns gesicherte, geringere Messunsicherheit der Kalibriereinrichtungen, können Sie unseren Ergebnissen vertrauen. Diese Überprüfung, bis hin zu nationalen Normalien, kann man durch die nachfolgende Pyramide veranschaulichen. Bei metrologisch rückführbaren Kalibrierungen werden Normalien eingesetzt, deren Werte ebenfalls rückführbar bestimmt sind. Solche Normalien müssen selbst eine Kalibrierung besitzen, die durch eine ununterbrochene Kette von Kalibrierungen, eine Beziehung zu den internationalen Definitionen der SI-Einheiten besitzt. Die Kalibrierung Ihres Messgeräts erfolgt mit der entsprechenden Messunsicherheit unserer Einrichtung und der Angabe der zugrundeliegenden Referenz- / Bezugsnormalien. Somit ist das Kalibrierergebnis rückführbar. Rückführbarkeit bezieht sich also nicht auf die Eigenschaften des Geräts, sondern auf die Eigenschaften des Ergebnisses.

Informationen:
• PTB: Physikalisch-Technische Bundesanstalt
• DKD: Deutscher Kalibrierdienst
• DAkkS: Deutsche Akkreditierungsstelle
• ILAC: International Laboratory Accreditation Cooperation
• VIM: International Vocabulary of Metrology
• JCGM: Joint Committee for Guides in Metrology
• EA: European Accreditation